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Donnerstag, 09 Mai 2013 |
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Soziale Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand
Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion besuchten die Görres-Druckerei in Neuwied
Auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Fredi Winter, der den Wahlkreis Neuwied-Dierdorf-Puderbach vertritt, besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung der SPD-Landtagsfraktion die Görres-Druckerei in Neuwied. „Die Druckerei blickt seit ihrer Gründung auf eine lange Tradition zurück“, hob Arnd Spitzlei, geschäftsführender Gesellschafter der Görres Druckerei, hervor. Im Jahr 1894 unter dem Namen Verlags- und Druckerei-Gesellschaft Koblenzer Volkszeitung GmbH gegründet, übernahmen im Jahr 2008 die Familien Schirra und Spitzlei das Unternehmen, das seither den Firmennamen Görres-Druckerei und Verlag GmbH trägt. Im Jahr 2011 übernahm die Görres-Druckerei den Teilbereich Print der Raiffeisendruckerei Neuwied. Dem folgte ein Jahr später der Zusammenschluss beider Unternehmen am Standort Neuwied. Spitzlei erläuterte, dass momentan 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt seien und durch die strategische Ausrichtung des Unternehmens eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gesichert werden konnten. Für das Unternehmen ist dabei insbesondere die Mitarbeiterbeteiligung von grundlegender Bedeutung, was auch auf die historische Bedeutung des in der Region aktiven Friedrich Wilhelm Raiffeisen verweist. So wurde im Jahr 2012 – ganz in der Tradition Raiffeisens – ein genossenschaftliches Modell im Unternehmen mit Unterstützung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) etabliert, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich macht, Genussscheine zu erwerben. Darüber hinaus werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich in strategische Unternehmensfragen mit einbezogen. „Wir wollten einen Anreiz schaffen, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst an der Ausgestaltung der Firma beteiligen. Dies eröffnet uns eine einmalige Möglichkeit, die Sorgen und Anliegen der Belegschaft wahrzunehmen“, so Spitzlei.
„Dieses Engagement ist beispielhaft und Ausdruck dafür, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Unternehmensverantwortung Hand in Hand gehen. Für ein Land wie Rheinland-Pfalz, in dem rund 99 Prozent aller Unternehmen dem Mittelstand zuzuordnen sind, ist eine solche Unternehmenskultur von grundlegender Bedeutung. So hat Rheinland-Pfalz im Vergleich aller Bundesländer die drittniedrigste Arbeitslosenquote, was nicht zuletzt diesem Miteinander zu verdanken ist“, hob Jens Guth, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hervor. Dennoch gelte es, sich nicht auf dieser positiven Entwicklung auszuruhen, machte Guth deutlich: „Wir müssen sicherstellen, dass das produzierende Gewerbe im Mittelstand auch weiterhin in Rheinland-Pfalz einen attraktiven Standort vorfindet. Der Dialog mit den Unternehmen vor Ort ist dafür unabdingbar“, erläuterte Guth.
Des Weiteren genießt die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Momentan bildet das Unternehmen fünf junge Menschen aus und man lege großen Wert darauf, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, betonte Spitzlei. Abschließend merkte Guth an: „Wenn alle Firmen in unserem Land so agieren würden wie es die Görres-Druckerei tut, hätten wir in Deutschland einige Sorgen weniger.“ Im Anschluss an das Gespräch besichtigten die Parlamentarier das Unternehmen und machten sich ein Bild über die Arbeitsweise einer modernen Druckerei.
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Mittwoch, 08 Mai 2013 |
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MdL Winter: „7 Millionen Investitionen für 5 Maßnahmen“
Der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer hat das Krankenhausinvestitionsprogramm für das Jahr 2013 bekannt gegeben. So erhalten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz im laufenden Jahr 63 Millionen Euro für Investitionen und damit 3 Millionen Euro mehr als im Jahr 2012.
„Ich freue mich, dass in unserer Region eine solch positive Förderung vom Land gewährt wird“, betont der heimische Landtagsabgeordnete Fredi Winter. Er informiert darüber, dass für die großen Investitionsmaßnahmen 1 Million Euro an das Franziskus-Krankenhaus in Linz gehen für die Erweiterung und Modernisierung der Intensivstation, 3 Millionen Euro erhält das Elisabeth-Krankenhaus Neuwied für die Erweiterung und Modernisierung des Bettentraktes und der Funktionsbereiche, 2 Millionen Euro erhält das DRK-Krankenhaus Neuwied für die Erweiterung der OP-Abteilung. Für kleinere Maßnahmen gehen 500 000 Euro an die Kamillus-Klinik in Asbach für die Modernisierung der physikalischen Therapie und weitere 500 000 Euro und das Ev. und Johanniterkrankenhaus Dierdorf-Selters für die Aufstockung des Bettenhauses.
„Insbesondere durch die Förderung solcher Maßnahmen, so Fredi Winter, bleibt das Land ein verlässlicher Partner der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig wird eine bedarfsgerechte und flächendeckende stationäre Versorgung der Patientinnen und Patienten auf eine hohen Niveau sichergestellt.“
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Sonntag, 05 Mai 2013 |
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Verkehrspolitik – Anmeldung Bundesverkehrswegeplan 2015
„Die SPD steht für eine moderne Verkehrsinfrastruktur, mit der Rheinland-Pfalz als Arbeits- und Wirtschaftstandort attraktiv bleibt, die mit Umwelt und Landschaft ressourcenschonend umgeht und die die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger dauerhaft gewährleistet“, erklärt der SPD Landtagsabgeordnete Fredi Winter anlässlich der Anmeldung von Maßnahmen für den Bundesverkehrswegeplan 2015 durch das Verkehrsministerium. Verkehrsminister Roger Lewentz hat im Innen- und Infrastrukturausschuss des Landtags angekündigt, .dass das Land insgesamt 90 Projekte für Bundesfernstraßen, Schienenwege und Wasserwege angemeldet hat.
Winter: „Ich freue mich, dass die Landesregierung den jeweils 2 streifigen Neubau der Ortsumgehung Dierdorf (B 413), der Ortsumgehung Leutesdorf (B 42) und der Ortsumgehung Straßenhaus (B 256) für den Bundesverkehrswegeplan 2015 beim Bundesverkehrsministerium anmelden wird. Für unsere Region sind das wichtige Infrastrukturmaßnahmen.“
Auch das Schienennetz sollte weiter ausgebaut werden, so Winter. Dabei werde insbesondere den berechtigten Forderungen der Menschen nach besserem Lärmschutz im Güterbahnverkehr nachgekommen. Daher werde die Landesregierung eine alternative Güterverkehrstrecke für das Mittelrheintal anmelden und auch die Eifelbahn zwischen Trier und Köln sowie die Rhein-Sieg-Bahn sollen ertüchtigt werden, um damit das Mittelrheintal zu entlasten. Verbessert würden auch die Bedingungen für die europäische Binnenschifffahrt. Diese brauche moderne Wasserstraßen und bedarfsgerechte Moselschleusen, erklärt der Neuwieder Abgeordnete.
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Sonntag, 28 April 2013 |
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Arbeit des Bürgerbeauftragten ist wichtiger Beitrag für eine bürgernahe Verwaltung
Zur Vorlage des Jahresberichts 2012 des Bürgerbeauftragten erklären der Vorsitzende des Arbeitskreises Petition der SPD-Landtagsfraktion, Fredi Winter, und der Vorsitzende der Petitionsausschusses des Landtags, Peter-Wilhelm Dröscher:
„Mit der 110.000sten Petition, die im September 2012 an den Landtag gerichtet wurde, wird das traditionell bürgerfreundliche Petitionsrecht in Rheinland-Pfalz eindrucksvoll unterstrichen. Dass alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer das Recht haben, sich mit Petitionen an den Landtag zu wenden und hier auf einen Bürgerbeauftragten treffen, der eine starke unabhängige Stellung genießt, ist eine wichtige Errungenschaft. Mit der Einführung der öffentlichen Petition haben wir das Petitionsrecht im Jahr 2011 zeitgemäß modernisiert, wie der verstärkte Zugriff auf dieses Instrument deutlich macht.
Die auf der Arbeit des Bürgerbeauftragten und die darauf aufbauenden Beratungen des Petitionsausschusses des Landtags vollziehen sich praktisch vollständig außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Erst der Bericht des Bürgerbeauftragten dokumentiert jedes Jahr aufs Neue, wo Bürgerinnen und Bürgern im Kontakt mit den Verwaltungen der Schuh besonders drückt und wo sich Problemlagen häufen, die die Inanspruchnahme des Petitionsrechtes begründen. Ohne die intensive Bearbeitung der Fälle durch das Büro des Bürgerbeauftragten wäre es nicht möglich, in vielen Fällen dann auch eine einvernehmliche Lösung zu erreichen. Diese Mühen der Ebene, denen sich der Bürgerbeauftragte und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Mitglieder des Petitionsausschusses unterziehen, sind ein wichtiger Beitrag für eine bürgernahe Verwaltung in Rheinland-Pfalz.“ |
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